Legale Informationen Allgemeine Transportbedingungen

Artikel X - GEPÄCK

10.1 Allgemeines

10.1.1 Verpflichtungen des Fluggastes
(a) Der Fluggast erklärt, den Inhalt seiner Gepäckstücke zu kennen.

(b) Der Fluggast verpflichtet sich, sein Gepäck ab dem Zeitpunkt, an dem die Gepäckstücke bereit stehen, nicht unbeaufsichtigt zu lassen und keine Gegenstände eines anderen Fluggastes oder einer anderen Person anzunehmen.

(c) Der Fluggast verpflichtet sich, nicht mit einem Gepäckstück zu reisen, das ihm von einer Drittperson anvertraut wurde.

(d) Dem Fluggast wird empfohlen, keine verderblichen Güter oder zerbrechlichen Gegenstände im Gepäck mitzunehmen. Sollte der Fluggast jedoch solche Güter oder Gegenstände im Gepäck mitführen, hat er sich zu vergewissern, dass diese sachgemäß und gut verpackt sind und durch entsprechende Behältnisse geschützt werden, damit diese Gegenstände und Güter sowie das Gepäck der anderen Fluggäste oder das Flugzeug des Luftfrachtführers keinen Schaden nehmen.

10.1.2 Als Gepäck nicht akzeptierte Gegenstände
Der Fluggast darf in seinem Gepäck keine Gegenstände mitnehmen, deren Beförderung nach den Vorschriften des Abfluglandes, des Ziellandes, eines überflogenen Landes oder eines Transitlandes verboten ist oder Einschränkungen unterliegt. Dazu zählen insbesondere:

(a) Gegenstände, die geeignet sind, das Flugzeug oder Personen oder Gegenstände an Bord des Flugzeuges zu gefährden, so wie sie in den Gefahrgutregeln (Dangerous Goods Regulations) der ICAO (International Civil Aviation Organisation), der IATA (International Air Transport Association) sowie in den geltenden Vorschriften des Luftfrachtführers aufgeführt sind (zusätzliche Informationen sind auf Anfrage beim Luftfrachtführer erhältlich); zu ihnen zählen insbesondere Explosivstoffe, Druckgase, oxydierende, radioaktive oder magnetisierende Stoffe, leicht entzündliche Stoffe, giftige oder aggressive Stoffe und flüssige Stoffe jeder Art (ausgenommen solche Flüssigkeiten, die der Fluggast in seinem Handgepäck für den persönlichen Gebrauch während der Reise mitführt).

(b) Gegenstände, die wegen ihres Gewichts, ihren Abmessungen, ihrer Zusammensetzung oder Art für die Beförderung ungeeignet sind, unter anderem aufgrund des eingesetzten Flugzeugtyps. Auf Anfrage sind Informationen zu dieser Art von Gegenständen erhältlich.

(c) Feuerwaffen oder Munition, ausgenommen Jagd- und Sportwaffen, sind von der Beförderung als Gepäck ausgeschlossen. Feuerwaffen und Munition für Jagd- und Sportzwecke können als aufgegebenes Gepäck akzeptiert werden, wobei Feuerwaffen entladen, mit einer Sicherheitssperre versehen sowie entsprechend verpackt sein müssen. Der Transport von Munition unterliegt den im oben stehenden Absatz (a) genannten Gefahrgutregelungen der ICAO und der IATA.

(d) Stich-, Hieb- oder Stoßwaffen sowie Sprühgeräte, die als Angriffs- oder Verteidigungswaffen eingesetzt werden können, Sammlerwaffen, Schwerter, Messer und ähnliche Waffen. Diese Art von Gegenständen kann nach Ermessen des Luftfrachtführers als aufgegebenes Gepäck transportiert werden, darf jedoch keinesfalls in der Kabine mitgeführt werden.

(e) Lebende Tiere, ausgenommen Haustiere und unter der Voraussetzung, dass die Bedingungen des Artikels 10.4 erfüllt sind.

10.1.3 Recht auf Durchsuchung von Fluggast und Gepäck
Aus Gründen der Personen-/Objektsicherheit kann der Luftfrachtführer verlangen, dass der Fluggast einer Durchsuchung oder anderen Kontrollen wie zum Beispiel Röntgenkontrollen seiner Person und/oder seines Gepäcks zustimmt. Steht der Fluggast nicht zur Verfügung, kann sein Gepäck in seiner Abwesenheit durchsucht oder kontrolliert werden, um sicherzustellen, ob es die im oben stehenden Absatz 10.1.2 aufgezählten Gegenstände oder irgendeine Art von Waffen oder Munition, die nicht deklariert wurden, enthält. Weigert sich der Fluggast, dieser Aufforderung nachzukommen, kann der Luftfrachtführer seine Beförderung sowie die Beförderung seines Gepäcks ablehnen.

10.1.4 Recht auf die Verweigerung der Beförderung
(a) Der Luftfrachtführer ist berechtigt, die Beförderung oder Weiterbeförderung des Gepäcks des Fluggastes aus Sicherheitsgründen abzulehnen, wenn das Gepäck Gegenstände nach Artikel 10.1.2 enthält oder wenn er die in Artikel 10.1.1 (a), (b) und (c) genannten Verpflichtungen nicht einhält. Der Luftfrachtführer ist keineswegs zur Aufbewahrung des abgelehnten Gepäcks und/oder der abgelehnten Artikel verpflichtet.

(b) Der Luftfrachtführer ist berechtigt die Beförderung oder Weiterbeförderung (im Falle ihrer Entdeckung während der Reise) von Gepäck abzulehnen, wenn dieses aufgrund seiner Abmessungen, seiner Form, seines Gewichts, seines Inhalts, seiner Zusammensetzung oder seiner Art aus betrieblichen Gründen, aus Gründen der Personen-/Objektsicherheit oder zur Erhaltung des Komforts und Wohlbefindens der Fluggäste zur Beförderung ungeeignet ist.

(c) Der Luftfrachtführer kann die Beförderung von Gepäckstücken ablehnen, für die der Fluggast die Bezahlung des anfallenden Aufpreises nach Artikel 10.2.2 verweigert. Der Luftfrachtführer ist keineswegs zur Aufbewahrung des abgelehnten Gepäcks und/oder der abgelehnten Artikel verpflichtet.

(d) Der Luftfrachtführer lehnt die Beförderung von Tieren ab, wenn die gesetzlich vorgeschriebenen Dokumente wie insbesondere die in Artikel 10.4 angeführten Papiere nicht vorgelegt wurden.

(e) Der Luftfrachtführer kann die Beförderung von Gepäckstücken im Frachtraum ablehnen, wenn der Fluggast die Gepäckstücke dem Luftfrachtführer nicht vor Meldeschlusszeit unter Berücksichtigung der Bedingungen in Artikel 10.2.1 (a) übergeben hat.

10.2 Aufgegebenes Gepäck

10.2.1 Allgemeines
(a) Der Fluggast hat sein Gepäck vor der Meldeschlusszeit an einem Check-in-Schalter des Luftfrachtführers abzugeben.

(b) Nach Abgabe des aufzugebenden Gepäcks unter den genannten Bedingungen nimmt es der Luftfrachtführer in seine Obhut und stellt dem Fluggast für jedes aufgegebene Gepäckstück einen Gepäckschein aus.

(c) Der Fluggast muss seinen Namen auf dem Gepäckstück anbringen.

(d) Aufgegebenes Gepäck wird nach Möglichkeit mit demselben Flugzeug wie der Fluggast befördert, es sei denn, dass der Luftfrachtführer aus betrieblichen Gründen oder aus Gründen der Personen-/Objektsicherheit beschließt, dieses Gepäck auf einem anderen Flug zu befördern. Wird das aufgegebene Gepäck auf einem anderen Flug befördert, wird es vom Luftfrachtführer an den Aufenthaltsort des Fluggastes geliefert, außer wenn die geltenden Vorschriften eine Anwesenheit des Fluggastes bei der Zollkontrolle verlangen.

(e) Aufgegebenes Gepäck muss sachgemäß verpackt sein, damit der Inhalt geschützt ist und beim gängigen Gepäckhandling nicht beschädigt wird.

(f) Den Fluggästen wird empfohlen, keine Devisen, Schmuck, Kunstgegenstände, Edelmetalle, Silberwaren und andere Wertgegenstände, optische Instrumente oder Fotoapparate, Computer, elektronische Geräte und/oder Mobiltelefone, Musikinstrumente, Reisepässe und Ausweispapiere, Schlüssel, Geschäftsdokumente, Manuskripte, Werttitel, Wertpapiere usw. im aufgegebenen Gepäck mitzuführen. Im Fall der Zerstörung, des Verlustes oder der Beschädigung des aufgegebenen Gepäcks haftet der Luftfrachtführer nur in Höhe des Abkommens und des Artikels 19 der Allgemeinen Beförderungsbedingungen.

(g) Sofern dies mit den gesetzlichen Vorschriften vereinbar ist, wird dem Fluggast empfohlen, seine Medikamente nicht im aufgegebenen Gepäck mitzuführen.

(h) Entscheidet ein Fluggast, seine Reise vorzeitig abzubrechen und fliegt er seine Coupons nicht vollständig ab, kann für die Bereitstellung des aufgegebenen Gepäcks eine Pauschale von maximal 300 Euro anfallen.

10.2.2 Freigepäck
(a) Fluggäste können in bestimmtem Umfang (nach Stückzahl und/oder Gewicht und/oder Größe) Gepäckstücke als Freigepäck mitführen. Die Freigepäcksgrenzen ergeben sich aus dem Reiseziel, dem bezahlten Flugpreis und sind dem Flugschein zu entnehmen.

(b) Der Fluggast kann mehr Gepäck aufgeben, als das zulässige Freigepäck, vorausgesetzt er entrichtet die anfallenden Übergepäckgebühren. Die Bedingungen für die Übergepäckgebühren sind beim Luftfrachtführer, seinen bevollmächtigten Agenten und auf der Website von Air France erhältlich.

(c) Die Gepäckstücke dürfen ein bestimmtes Höchstgewicht pro Fluggast nicht überschreiten. Informationen zum Höchstgewicht sind beim Luftfrachtführer, seinen bevollmächtigten Agenten und auf der Website von Air France erhältlich.

(d) Auf Anfrage erhält der Fluggast alle relevanten Informationen zum Freigepäck beim Luftfrachtführer, seinen bevollmächtigten Agenten und auf der Website von Air France.

10.2.3 Excess-Value-Erklärung für Reisegepäck
(a) Alle aufgegebenen Gepäckstücke, deren Wert im Fall der Zerstörung, des Verlusts, der Beschädigung oder des verzögerten Eintreffens, gemäß den Definitionen des Abkommens, über den Haftungsgrenzen des Luftfrachtführers liegt, können vom Fluggast persönlich vor Reiseantritt versichert werden oder der Fluggast kann bei Übergabe des Gepäcks an den Luftfrachtführer eine auf einen bestimmten Betrag begrenzte, so genannte „Excess value“-Erklärung mit besonderer Wertangabe ausfüllen. Im letzteren Fall muss der Fluggast einen auf Anfrage mitgeteilten Zuschlag entrichten. Die Schadenersatzleistung erfolgt gemäß den Bestimmungen von Artikel 19.

(b) Der Luftfrachtführer behält sich das Recht vor, die Übereinstimmung des deklarierten Wertes mit dem Wert des Gepäcks und dem Inhalt desselben zu prüfen.

(c) Der Fluggast hat die „Excess value“-Erklärung vor der Meldeschlusszeit beim Luftfrachtführer vorzunehmen. Der Luftfrachtführer hat außerdem die Möglichkeit, die deklarierten Wertangaben auf einen Höchstbetrag zu begrenzen. Der Luftfrachtführer ist des Weiteren berechtigt, im Falle eines Schadenseintritts den Nachweis zu erbringen, dass der deklarierte Wert zum Zeitpunkt der Lieferung über dem tatsächlichen Wert lag.

(d) Der Fluggast kann alle relevanten Informationen bezüglich der „Excess value“-Erklärung und dem Zuschlag nach Artikel 10.2.3 (a) beim Luftfrachtführer anfordern.

10.2.4 Rückgabe und Auslieferung des Gepäcks
(a) Vorbehaltlich der Bestimmungen des Artikels 10.2.1 (d) ist der Fluggast verpflichtet, sein Gepäck abzuholen, sobald es am Bestimmungsort oder am Ort der Flugunterbrechung bereitgestellt ist. Holt der Fluggast das Gepäck nicht innerhalb einer Frist von drei Monaten ab dem Zeitpunkt der Bereitstellung ab, kann der Luftfrachtführer über das Gepäck verfügen und lehnt diesbezüglich gegenüber dem Fluggast jede Haftung ab.

(b) Nur der Besitzer des Gepäckscheins ist berechtigt, das Gepäck abzuholen.

(c) Kann eine auf das Gepäck Anspruch erhebende Person den Gepäckschein nicht vorweisen, händigt ihr der Luftfrachtführer das Gepäck nur unter der Bedingung aus, dass sie ihr Recht auf dieses Gepäck auf zufrieden stellende Weise glaubhaft macht.

(d) Nimmt der Inhaber des Gepäckscheins das Gepäck bei der Auslieferung ohne Beanstandung an, so wird außer bei Nachweis des Gegenteils vermutet, dass das Gepäck in gutem Zustand und entsprechend dem Beförderungsvertrag ausgeliefert worden ist.

10.3 Nicht aufgegebenes Gepäck oder Handgepäck

(a) Ein Flugschein berechtigt den Fluggast zur Mitnahme von Handgepäck in die Kabine, wobei die Anzahl der Gepäckstücke und/oder ihr Gewicht und/oder ihre Abmessungen begrenzt sind. Wurde der Fluggast nicht anderweitig informiert, wird nur ein Handgepäckstück akzeptiert. Die Handgepäckstücke müssen unter den Vordersitz vor dem Fluggast oder in die geschlossenen Gepäckfächer passen.
Sieht sich der Luftfrachtführer veranlasst, ein Gepäckstück im Frachtraum zu befördern, weil der Fluggast die oben genannten Bedingungen für das Handgepäck nicht eingehalten hat, kann er dem Fluggast gegebenenfalls einen Zuschlag nach 10.2.2 (b) in Rechnung stellen.
Die Mitnahme bestimmter Gepäckstücke in die Kabine kann dem Fluggast aus Gründen der Personen-/Objektsicherheit, aus betrieblichen Gründen oder aufgrund der Konfiguration des Flugzeugs verweigert werden, worauf diese Gepäckstücke aufgegeben werden müssen.

(b) Die Gepäckstücke/Gegenstände, die der Fluggast nicht aufgeben will (zum Beispiel empfindliche Musikinstrumente oder andere Gegenstände) und die nicht den Bestimmungen des oben stehenden Absatzes 10.3 (a) entsprechen (übergroße Abmessungen und/oder zu hohes Gewicht,) können nur dann zur Beförderung in der Kabine akzeptiert werden, wenn der Luftfrachtführer vorher informiert wurde und eine diesbezügliche Genehmigung erteilt hat. Er ist in diesem Fall berechtigt, einen Zuschlag für die Beförderung des gewünschten Gegenstandes zu verlangen. Die entsprechenden Tarife können beim Luftfrachtführer erfragt werden.

(c) Der Fluggast haftet für seine persönlichen Gegenstände und das Handgepäck, das er in die Kabine mitnimmt. Im Fall der Zerstörung, des Diebstahls, des Verlustes oder der Beschädigung der persönlichen Gegenstände und des Handgepäcks, kann der Luftfrachtführer nur dann haftbar gemacht werden, wenn das Verschulden des Luftfrachtführers, seiner Bediensteten oder Auftragnehmer nachgewiesen werden kann. Die Haftungssumme beschränkt sich auf den in Artikel 19 der Allgemeinen Beförderungsbedingungen festgelegten Betrag.

10.4 Haustiere

10.4.1 Allgemeines
(a) Die Beförderung von Haustieren unterliegt der ausdrücklichen Genehmigung des Luftfrachtführers zum Zeitpunkt der Buchung.

(b) Die Zahl der für einen Flug und einen Fluggast zulässigen Haustiere ist begrenzt.

(c) Bestimmte Kategorien von Haustieren sind gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen nicht zur Beförderung zugelassen. Weitere Informationen zu den betreffenden Kategorien sind auf Anfrage beim Luftfrachtführer, seinen bevollmächtigten Agenten und auf der Website von Air France erhältlich.

(d) Der Fluggast muss alle Dokumente vorweisen können, die von den Behörden des Abflug-, Einreise- oder Transitlandes für das Tier verlangt werden. Dazu zählen insbesondere Tierausweis, tierärztliche Bescheinigungen, Impfzeugnisse, Einreiseerlaubnis oder Transitpapiere.

(e) Je nach Bestimmungsort kann die Beförderung dieser Tiere Bestimmungen, insbesondere hinsichtlich Alter, Gewicht und der gesundheitlichen Kontrollen, unterliegen, die beim Luftfrachtführer erhältlich sind.

(f) Das Haustier und der Transportkäfig sind nicht im Freigepäck enthalten. Der Fluggast hat daher eine Übergepäckgebühr zu begleichen. Die Bedingungen können beim Luftfrachtführer in Erfahrung gebracht werden.

(g) Blindenhunde, welche Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität begleiten, sowie deren Transportkäfige werden kostenfrei und außerhalb der Freigepäckgrenze befördert, gemäß den auf Anfrage erhältlichen Bedingungen des Luftfrachtführers.

(h) Im Falle des Betrugs, der Nichtvorlage oder der Regelwidrigkeit der erforderlichen Dokumente oder wenn der Transportbehälter für das Haustier nicht den Bestimmungen von Artikel 10.4.3 entspricht, lehnt der Luftfrachtführer jede Haftung für Verletzungen, Verluste, Verzögerungen, Erkrankungen oder Tod der beförderten Tiere ab, außer wenn der Schaden auf das Verschulden oder die Nachlässigkeit des Luftfahrtführers zurückzuführen ist. Fluggäste, die mit solchen Tieren reisen, müssen Strafen, Verluste, Schadenersatzforderungen und alle sonstigen Kosten, die dem Luftfrachtführer aus einem solchen Grund entstehen, erstatten.

(i) Der Fluggast kann alle relevanten Informationen zur Beförderung von Haustieren und insbesondere zu dem in Artikel 10.4.1 (f) genannten Zuschlag beim Luftfrachtführer, seinen bevollmächtigten Agenten oder auf der Website von Air France erhalten.

10.4.2 Beförderung von Haustieren in der Kabine
(a) In der Kabine werden nur Haustiere und Transportbehälter zugelassen, die ein bestimmtes, vom Luftfrachtführer festgelegtes Gewicht nicht überschreiten.
Begleithunde werden in der Kabine befördert, sofern dies den gesetzlichen Vorschriften entspricht.

(b) Das Haustier muss in einem geschlossenen Spezialbehälter reisen. Dieser Behälter muss luftdurchlässig und groß genug sein, damit das Tier aufstehen, sich umdrehen und ungehindert atmen kann.

(c) Der Fluggast verpflichtet sich, darauf zu achten, dass das Tier den Transportbehälter während der gesamten Flugdauer unter keinen Umständen auch nur ansatzweise verlässt.

10.4.3 Beförderung von Haustieren im Frachtraum
Das Haustier muss in einer tiergerechten stabilen Kunststoff- oder Glasfaserbox befördert werden, die den Bestimmungen der IATA (International Air Transport Association) entspricht.

Artikel XI - FLUGPLÄNE

11.1 Die in den Flugplänen angegebenen Flüge und Flugzeiten sind nicht vertraglich bindend und dienen ausschließlich der Information des Fluggastes über die vom Luftfrachtführer angebotenen Flüge. Diese Zeitangaben sind nicht bindend und können auch nach dem Datum ihrer Veröffentlichung noch geändert werden. 

11.2 Die auf dem Flugschein vermerkten Flugzeiten gelten jedoch vorbehaltlich Änderungen aus Gründen, die sich dem Einfluss des Luftfrachtführers entziehen, als Bestandteil des Beförderungsvertrags.

11.3 Es ist Sache des Fluggastes, seine Kontaktnummern bekanntzugeben, damit er bei einer Änderung der auf dem Flugschein vorgesehenen Flugzeiten benachrichtigt werden kann.

Artikel XII - VERSPÄTUNGEN UND FLUGSTREICHUNGEN

12.1 Der Luftfrachtführer wird sein Möglichstes tun, um den Fluggast und sein Gepäck ohne Verspätung zu befördern. In diesem Rahmen und um keine Streichung eines Fluges durchführen zu müssen, kann sich der Luftfrachtführer veranlasst sehen, ein Ersatzflugzeug zu stellen oder die Dienste eines anderen Luftfrachtführers und/oder ein anderes Beförderungsmittel zu wählen.

12.2 Im Falle der Streichung oder der Verspätung eines Fluges und wenn der Fluggast über einen einzigen Beförderungsvertrag (gemäß dem Abkommen) verfügt, unternimmt der Luftfrachtführer alle Anstrengungen, um die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen anzuwenden.

Artikel XIII - ÜBERBUCHUNG UND DOWNGRADE

13.1 Falls der Luftfrachtführer aufgrund einer Flugüberbuchung nicht in der Lage ist, dem Fluggast einen Beförderungsplatz zuzuteilen, obwohl dieser eine bestätigte Buchung und einen gültigen Flugschein vorweist und vor Ablauf der Meldeschlusszeit und unter Einhaltung der vorgeschriebenen Bedingungen am Check-in-Schalter erschienen ist, bezahlt der Luftfrachtführer die von den geltenden rechtlichen Bestimmungen vorgesehene Entschädigung. 

13.2 Falls ein Fluggast in einer niedrigeren Beförderungsklasse als der auf dem Flugschein angegebenen Beförderungsklasse reisen muss, hat er nach geltendem Recht Anrecht auf eine Erstattung, die diesem Klassenunterschied entspricht.

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